GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT

OSNABRÜCK E.V.

Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Wir laden Sie herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein:

‍• 6. Februar - Katharinenkirche, 19.30 Uhr

‍Vortrag


‍„Gottes Leidenschaft für die Menschheit und menschliche Verantwortung für das Göttliche“ - Prof. Dr. Christian Wiese

‍Prof. Dr. Christian Wiese ist Inhaber der Martin Buber - Professur in Frankfurt.

‍Der Gott des Judentums als Herr der Geschichte, der durch historische Ereignisse spricht, als Befreier aus der Knechtschaft, Offenbarer der Tora, als Gott des Bundes, auf dessen befreiendes Handeln das Volk Israel hofft – ist diese Vorstellung nach den Traumata der Geschichte des 20. Jahrhunderts noch ungebrochen aussagbar? 

‍Wie viele andere jüdische Gelehrte der Nachkriegszeit haben sich die Philosophen Hans Jonas (1903-1993) und Martin Buber (1878-1965) sowie der Theologe Abraham J. Heschel (1907-1972) der ganzen existenziellen Wucht dieser Frage ausgesetzt. Aus unterschiedlichen religiös-kulturellen Welten stammend, Jonas aus dem deutsch-jüdischen Milieu, Buber aus Wien, aber mit biographischen Verbindungen zum galizischen Lemberg, Heschel hingegen aus dem polnisch-chassidischen Judentum, stimmten sie doch in einem überein: Die Erinnerung an die Shoah stellt die Menschheit vor eine überwältigende Verantwortung, von der nicht nur die Humanisierung der Geschichte, sondern auch die Beziehung zwischen Gott und Mensch abhängt.

‍Der Vortrag beleuchtet die herausfordernden Reflexionen der drei bedeutenden Intellektuellen im Kontext jüdischen theologischen und ethischen Denkens nach Auschwitz.


‍Der Eintritt ist frei. 

‍Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V. in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Katharinen, der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) und der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB)

• 26. März - Forum am Dom, 19.30 Uhr 

Bibelgespräch


„Tu deinem Mund auf für die Anderen!“ 

So lautet das Motto der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit, das sich auf Worte aus dem biblischen Buch der Sprüche bezieht.

Bischof Franz-Josef Bode (Osnabrück) und Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama (Berlin, z.Zt. Präsident des DKR) werden sich im Format des Bibelgesprächs darüber austauschen und mit den Anwesenden diskutieren.

Moderiert wird die Veranstaltung von Katrin Großmann, Beauftragte für den interreligiösen Dialog im Bistum Osnabrück).


Der Eintritt ist frei. 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V. in Kooperation mit dem Bistum Osnabrück

• 27. Januar - Marktplatz, 17.30 Uhr

Gedenkveranstaltung


Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz beginnt diese Feier mit der Kranzniederlegung vor der Gedenktafel für die jüdischen Opfer. Es spricht Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann. Nach der Ansprache singt der Kantor der jüdischen Gemeinde, Baruch Chauskin, das Kaddish und das El Male Rachamim.

Nach dem Gedenken für die Sinti und Roma wird gegen 18.00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum die Ausstellung „Nichts war vergeblich - Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ eröffnet. Alle Bürger und Bürgerinnen sind eingeladen, sich mit eigenen Blumen und Gebinden an der Kranzniederlegung zu beteiligen.


Ausrichter der Veranstaltung ist der Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.

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• 27. März - Gemeindehaus der Bergkirche (Bergstraße 16) - barrierefrei -,  15.00 - 17.00 Uhr

Vortrag und Diskussion

Feminismus und Judentum - Rebecca de Vries


Jüdische Frauen haben in den letzten Jahrzehnten viel bewegt - in den Kontexten, in denen sie gelebt haben und in ihrer eigenen Religion.

In diesem Vortrag wird der Blick auf einige dieser starken Frauen gerichtet, auf ihr Leben und die Entwicklungen, die sie innerhalb des Judentums in den unterschiedlichen Strömungen angestoßen haben - wie beispielsweise Frauen im Rabbinat, feministische Exegese der traditionellen Quellen, die Suche nach starken Vorbildern für Frauen im Tanakh und Involvierung dieser Aspekte in der heutigen Herangehensweise und Praxis.


Rebecca des Vries (Israel) studierte in Israel Nahostwissenschaften, israelische Geschichte und internationale Migration, ist ausgebildete Mediatorin und Traumtherapeutin und studiert momentan jüdische Bildung an der Middlesex University London.

Seit  fünf Jahren ist sie die Koordinatorin für Arbeit mit Geflüchteten in Berlin. Außerdem arbeitet sie im Bereich interreligiöse Bildung mit Fokus auf Feminismus und Bekämpfung von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.


Der Eintritt ist frei. 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V. in Kooperation mit der EEB und VHS

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