GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT

OSNABRÜCK E.V.

Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Wir laden sie herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein:

• 4. April, 19.00 Uhr - Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde, In der Barlage 41 

Konzert

Besuch aus Israel erwarten wir am 4. April. Das Aliya-Jugendorchester befindet sich auf einer Deutschlandtournée und gastiert in der Jüdischen Gemeinde  mit einem wunderbaren Konzert. Beginn: 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde In der Barlage 41. Sie und Ihre Familie und Ihre Freunde sind dazu ganz herzlich eingeladen.

Die Kinder- und Jugend-Aliyah wurde 1933 in Berlin gegründet, um jüdische Kinder aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Erez Israel zu retten. Heute ist sie das größte jüdische Kinderhilfswerk und untersteht dem israelischen Erziehungsministerium. In 125 Jugenddörfern werden jährlich 15.000 Heranwachsende betreut. Auf Initiative des deutschen Komitees der Kinder- und Jugend-Aliyah wurde vor 20 Jahren ein philharmonisches Orchester gegründet, in dem Heranwachsende aus ca. 25 unterschiedlichen Jugenddörfern miteinander musizieren. Ende März/Anfang April 2017 kommt bereits zum elften Mal ein Kammerensemble, als Repräsentant des Orchesters, unter der Leitung des Dirigenten Herrn Dr. Lev Arstein mit elf jungen Musikern auf Tournee nach Deutschland. Die Jugendlichen mit ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen sind vitale Botschafter Israels. Sie lernen ihrerseits im Rahmen der Tournee Deutschland mit seiner Kultur und Geschichte kennen; besonders wichtig hierbei sind die zwischenmenschlichen Begegnungen und Austausche, die auf beiden Seiten nachhaltig haften bleiben.

• 26. April - Volkshochschule 

Vortrag - Ludger J. Heid (Universität Duisburg):

„Der Zionismus ist eine prachtvolle Idee“ -  Wilhelm II empfängt Theodor Herzl auf seiner Orientreise 1898

Anlässlich  seiner ausgedehnten Orientreise traf Kaiser Wilhelm II. im Herbst 1898 dreimal mit Theodor Herzl zusammen, mit dem er über Fragen des Zionismus sprach. Wilhelm II. war zwei Jahre zuvor auf  Herzl aufmerksam geworden, der im Jahre 1896 mit seiner Programmschrift „Der Judenstaat“ den politischen Zionismus begründet hatte. Nachdem Wilhelm II. Herzl zunächst in Konstantinopel in einer Audienz empfangen hatte, waren die beiden im Jerusalemer Zeltlager des Kaisers offiziell zusammengetroffen. Herzl erhielt erstmals Gelegenheit, dem deutschen Monarchen und auserkorenen Schutzherrn eines geplanten Judenstaats in Palästina seine zionistischen Ideen darzulegen. Und Wilhelm II. stand dem Zionismus durchaus mit Sympathie entgegen – vorläufig.

 

Priv.-Doz. Dr. L. Joseph Heid, Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizist, Promotion 1982 (Universität Duisburg), Habilitation 1993 (Universität Potsdam), Venia legendi für Neuere Geschichte. Zahlreiche Publikation zur deutsch-jüdischen Beziehungs- u. Literaturgeschichte und zum Ostjudentum, u.a.: Deutsch-Jüdische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert (1992); Maloche – nicht Mildtätigkeit. Ostjüdische Arbeiter in Deutschland 1914-1923 (1995); Der ewige Judenhass (2000); Oskar Cohn. Ein Sozialist und Zionist (2002); Ostjuden im Ruhrgebiet (2011); freier Mitarbeiter u.a. Süddeutschen Zeitung, Die Zeit, Die Welt, Freitag, Jüdische Allgemeine, Jüdische Rundschau. Herausgeber der Judacia-Reihe des Campus-Verlages Frankfurt.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Volkshochschule und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Wilhelm II und Theodor Herzl

Bronzeskulptur von Motti Mizrachi

• 2. Mai, 19.30 Uhr - Bergkirche Osnabrück (Bergstr. 16) 

Bibelgespräch

Unser alljährliches Bibelgespräch wird in diesem Jahr etwas später als gewohnt stattfinden, nämlich am Dienstag, den 2. Mai um 19. 30 Uhr in der Bergkirche, Bergstr. 16. Frau Prof. Hanna Liss, Heidelberg und der Präsident der evangelisch-reformierten Kirche, Dr. Martin Heimbucher,Leer, werden, ausgehend von einem Bibeltext, über das Jahresthema ins Gespräch kommen: „Nun gehe hin und lerne“.