Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Wir laden sie herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein:



Donnerstag, 29. Januar 2015, 19.30 Uhr - Bergkirche (Bergstr. 16)

VORTRAG

„Perlen an einer Schnur“ - Das Lied der Lieder in jüdischer und christlicher Überlieferung und Auslegung

Einführungsvortrag zur Aufführung „Das Hohelied der Liebe“ durch das Ensemble Theatrum Hohenerxleben

Referent: Dr. Stefan Schreiner, Institutum Judaicum Tübingen

Prof. Dr. Stefan Schreiner studierte in Halle/Saale evang. Theologie, Arabistik und Islamwissenschaft. Seit 1992 lehrt er Religionswissenschaft und Judaistik an der ev.theol.Fakultät der Universität Tübingen, ist Direktor des dortigen „Institutum Judaicum“ und Mitglied der Arbeitsgruppe „Theologien und Religionswissenschaften an deutschen Hochschulen“ des Wissenschaftsrates. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte und Kultur der Juden in Mittel-und Osteuropa und der islamischen Welt, sowie die Beziehungen zwischen Juden, Christen und Muslimen.



Sonntag, 1. Februar 2015, 18.00 Uhr - Bergkirche

SZENISCHE AUFFÜHRUNG - Theater - Musik - Tanz

„Das Hohelied der Liebe“ - Gastspiel des ENSEMBLE THEATRUM Hohenerxleben - BERGKIRCHE
„Es ist Unsinn, sagt die Vernunft; es ist unmöglich, sagt die Erfahrung; es ist, was es ist, sagt die Liebe.“ So hat der Dichter Erich Fried das Phänomen in zeitgenössische Worte gefasst. Bestimmt 3000 Jahre älter sind die bilderreichen Worte aus dem Alten Testament, einem der schönsten und bewegendsten Liebesepen der Menschheit: dem Hohen Lied der Liebe.
Friederike v. Krosigk, Gründerin und Leiterin des Ensemble Theatrum / Schloss Hohenerxleben aus Sachsen-Anhalt hat den alten Stoff genommen und daraus ein ergreifendes Theaterstück geformt. Theater und Musik gehen hier ineinander über und verweben sich mit Schattenspiel und Tanz in einem stimmungsvollen Bühnenbild-Gemälde zu eindrücklichen Bildern.
Die menschliche und die göttliche Dimension der Liebe, ein Thema so alt wie die Menschheit selbst und doch immer wieder neu, wird in Krosigks Version des Hohen Liedes spürbar. Sie hat in ihrer Inszenierung der Liedsammlung aus dem Alten Testament, u.a. Texte der Mystikerin Mechthild von Magdeburg, des persischen Dichters Rumi und das Hohe Lied des Paulus zur Seite gestellt. Sie versucht die Frage nach der religiösen oder göttlichen Dimension der Liebe ganz nah am Menschen zu stellen und auch jenseits der Worte Antworten zu finden.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Musik, die hier eine ganz eigene Magie entfaltet. Die persischen, hebräischen und deutschen Kompositionen (u.a. Johann Sebastian Bach) spiegeln die Hohe Lied – Texte, welche ja ihren Eingang in drei der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam gefunden haben. Mit der Pianistin Eva Gerlach und dem iranischen Musiker Vahid Shahidifar an seiner persischen Santur präsentiert das Ensemble Theatrum zwei Könner ihres Faches.


Unbekannt

Vorverkauf ab Montag, den 15. Januar: Dombuchhandlung (Domhof 2), Buchhandlung Zur Heide (Osterberber Reihe 2-8), Rohlfing Musikland (Neuer Graben 17), Forum am Dom (Domhof 12), Ticketshop der NOZ (Große Str. 17-19)

Eintritt: 12€/erm. 8 €



Dienstag, 3. März, 19.00 Uhr - Kapitelhaus von Sankt Johann

VORTRAG

Joshua und die Eroberung des Heiligen Landes - Aspekte der biblischen Überlieferung

Einführungsvortrag zur Aufführung von Händels „Joshua“

Referentin:
Prof. Dr. Beate Ego, Bochum, Die Referentin ist Inhaberin des Lehrstuhls für Exegese und Theologie des Alten Testaments Evangelisch-Theologische Fakultät


Sonntag, 8. März 2015, 16.30 Uhr - Kapitelhaus von Sankt Johann

VORTRAG

2. Einführungsvortrag zur Aufführung von Händels „Joshua“, Prof. Dr. Hanheide, Osnabrück


• 14. März,

KONZERT (aus Anlass der Woche der Brüderlichkeit)

Georg Friedrich Händel - Joshua (Erstaufführung in Osnabrück)

Mitwirkende:
Johannischor Osnabrück
Barockorchester L´ARCO
Solisten
Leitung: KMD Christian Joppich