GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT

OSNABRÜCK E.V.

Willkommen auf der Seite der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Wir laden Sie herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein:

• 13. August, 11.00 Uhr - Cinema Arthaus 

Film - Wir Juden aus Breslau

 

Endlich ist dieser viel gerühmte Film auch bei uns zu sehen. Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitistische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Die Regisseurin Karin Kaper wird am Tag vorher im Theater mit dem Schlesischen Kulturpreis für ihre Arbeit ausgezeichnet.

Die Weltpremiere fand im Rahmen der Kulturhauptstadt Europa am 6.11.2016 in Wroclaw statt.

Premiere in Deutschland war am 12.11. auf dem Filmfestival Cottbus. Seit 17.11. läuft der Film

erfolgreich in den Kinos.

• 23. August, 19.30 Uhr - Bergkirche Osnabrück (Bergstr. 16) 

Bibelgespräch

 

Frau Prof. Hanna Liss, Heidelberg, und der Präsident der Evangelisch- reformierten Kirche, Dr. Martin Heimbucher, Leer, werden über das Jahresthema ins Gespräch kommen: „Nun gehe hin und lerne“.

• 14. September, 19.00 Uhr - Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde (In der Barlage 41)

Vortrag 

 

Dr. Karl Kassenbrock stellt seine Forschungen über Kurt Reilinger unter dem Titel „Onderduiker“ vor. Der Vortrag betrifft teilweise auch die Geschichte Osnabrücks.

• 23. September, 19.30 Uhr - Wamhof Bissendorf

Konzert

 

Die jungen Musiker von Live Music Now Münsterland, der Organisation, die im Geiste Yehudi Menuhins arbeitet, werden in einem öffentlichen Konzert Perlen der klassischen und der modernen Musik, von Beethoven bis Lessine darbieten.

Das wunderschöne Flair des Wamhofs bietet die ideale Kulisse für dieses besondere Konzert. Nachdem die jungen Künstler im Winter in der Jüdischen Gemeinde ein Lessine-Konzert gegeben haben, das auf große Resonanz gestoßen ist, möchten wir auch hier diesen Osnabrücker Komponisten nun einem breiteren Publikum vorstellen.

  

Eintritt: kostet 15 €, für unsere Mitglieder 12 €.

Karten: ab 1. August im Vorverkauf bei der

Buchhandlung zur Heide (Osterberger Reihe 2-8 49074 Osnabrück, Tel.: 0541-350880)

 

Druck& Papier Art (Lotterstr.26, 49078 Osnabrück, Tel.: 0541-29285)

 

Kulturverein Bissendorf

 

Unterstützt von der Firma Scholtissek und dem Landkreis Osnabrück

• 23. Oktober, 19.30 Uhr - Steinwerk St. Katharinen

Vortrag 

 

Der Vortrag gedenkt Heinrich Grübers, eines außergewöhnlichen Mannes, der während des Dritten Reichs sich mit seinem „Büro Pfarrer Grüber“ um die Emigration von fast 200 Juden und konvertierten Juden kümmerte und dafür als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt wurde. 1961 sagte er als einziger deutscher Zeuge und als erster Nicht-Jude im Eichmann-Prozess in Jerusalem aus. Die Theologin Beate Barwich- Herausgeberin des Buches „Veni creator spiritus - Heinrich Grüber, Gerechter unter den Völkern“ wird uns einen Eindruck von dieser besonderen Persönlichkeit geben.

• 4. November, 19.30 Uhr - Bergkirche Osnabrück (Bergstr. 16)

Theater

 

Es gastiert das „Bewegtbildtheater“ Trier (Martina Roth und Prof. Johannes Conen).

„Herzkeime“ heißt die Komposition aus rezitierten und vertonten Gedichten von Nelly Sachs und Selma Meerbaum-Eisinger.

Mit ihrem „bewegtbildtheater“ entführt das Künstlerduo Martina Roth & Johannes Conen in die zauberhaft filigrane Welt von Lied und Lyrik, umgesetzt mit Schauspiel, Gesang, Gitarrenklängen zu filmischen Projektionen. Die emotionale Kraft dieser bewegten Bilder fügt den gesungenen und rezitierten Worten eine nachhaltige Dimension hinzu.

 

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) AG Osnabrück und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V. (GCJZ) mit Unterstützung der Bergkirchengemeinde

• 30. November, 19.30 Uhr - Wamhof Bissendorf

Lesung von Paula Quast

 

„Jüdische Märchen“

 

Feiner Witz und tiefer Sinn zeichnet jüdische Märchen aus. In ihnen verbinden sich die Weisheit und der Humor dieser Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients.

Auch mit diesem Programm haben Paula Quast und Henry Altmann erneut etwas Besonderes erschaffen. Mit ihrer warmen, tiefen Stimme und der klaren, akzentuierten Sprechweise zieht Paula Quast Jung und Alt in ihren Bann, Henry Altmanns musikalische Virtuosität und Einfallsreichtum gestalten farbenreiche Klangteppiche, die den Worten Flügel verleihen. Ob gespannte Erwartung, befreites Schmunzeln oder begeistertes Staunen – alles ist möglich und erwünscht.

 

Diese Veranstaltung der GCJZ wird vom Literaturbüro Westniedersachsen und dem Landkreis Osnabrück unterstützt.

Paula Quast - Foto: Alfons Fries

Paula Quast

Foto: Alfons Fries

Link: www.paula-quast.de