GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT

OSNABRÜCK E.V.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 

 

In mehr als 80 deutschen Städten gibt es Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

In ihnen engagieren sich Christen verschiedener Bekenntnisse, Juden unterschiedlicher Traditionen, aber auch Menschen anderer Weltanschauungen. Verbindendes Ziel ist die Verwirklichung der Geschwisterlichkeit aller Menschen ohne Unterschied der Rasse, des Glaubens oder der Herkunft.

Der Deutsche Koordinierungsrat ist die bundesweite Vereinigung der lokal und regional arbeitenden Gesellschaften. Er vertritt die Gesellschaften auf nationaler und internationaler Ebene.

Er ist größtes Einzelmitglied im Internationalen Rat der Christen und Juden (ICCJ), in dem zur Zeit 19 nationale Vereinigungen für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vertreten sind.

Buber-Rosenzweig Medaille

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zählen mit ca. 20.000 Mitgliedern, Freunden und Förderern zu den großen Bürgerinitiativen Deutschlands.

Wie der Deutsche Koordinierungsrat werden auch die einzelnen Gesellschaften überwiegend aus öffentlichen Mitteln, aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

Die Osnabrücker Gesellschaft  

 

Die Osnabrücker Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wurde am 19. Juni 1980 gegründet. Sie macht sich zur Aufgabe:

„Vorurteile und Missverständnisse zwischen Juden und Christen abzubauen und an ihrer Überwindung mitzuarbeiten. Sie erstrebt die Achtung vor der Würde eines jeden Menschen und erwartet von ihren Mitgliedern ein offenes und freies Eintreten überall da, wo gegen die Grundsätze der Menschenwürde und der Freiheit verstoßen wird.“ (aus § 2 der Satzung - Den gesamten Text der Satzung finden Sie unten als pdf)

Angebote zur Umsetzung dieses Ziels:

 

• Information durch Vorträge über politische, kulturelle und religiöse Themen, auch in Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern

• Begegnung untereinander, mit den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, mit anderen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, mit ehemaligen jüdischen Bürgern der Stadt Osnabrück und mit Gästen aus Israel

• Gespräch über Abschnitte der Heiligen Schrift, ihre Deutung aus christlicher und jüdischer Sicht;

• Fahrten ins In- und Ausland, die für das gemeinsame Anliegen von Interesse sind

• Das Projekt „Judentum begreifen“ . Schülern und Erwachsenengruppen soll erfahrbar gemacht werden, wie Juden leben und glauben. Dazu werden vielfältige Workshops angeboten.

• Untersützung des Kinderchors "Hava Nashira"

Satzung